„Umdenken in der Atomenergiefrage gefordert!“

Wirtschaft

In dem Atomkraftwerk Tricastin Nahe Avignon kam es vorgestern beim Reinigen eines Tankes zu einem schrecklichen Vorfall. Der Betreiber gab bekannt, das beim Reinigen eines Tankes dreißig Kubikmeter (30.000 Liter) nuklear verseuchte Flüssigkeit ausgetreten sei. Nach Angaben der französischen Atomaufsichtsbehörde wurde im Fluss Gaffière die Urankonzentration um mehr als das tausendfache über dem Normalwert gemessen. Außerdem sind Flüssigkeiten ebenfalls in die Rhône und den Auzon gelangt. Die französische Anti-Atomkraftbewegung „Sortir du Nucléar“ errechnete, dass etwa 360 kg Uran ausgetreten sind.

Dazu die beiden Juso-Unterbezirksvorsitzenden der Jusos in Barnim und Märkisch-Oderland, Martin Ehlers (Barnim) und Tilmann Bock (Märkisch-Oderland):

„Die Haltung der CDU zur Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke ist völlig unakzeptabel. Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel sollte spätestens jetzt erkennen, dass die Atomenergie sehr gefährlich ist und alle Bemühungen zur Laufzeitverlängerung einstellen. Das Risiko eines Nuklearvorfalles ist viel zu hoch. Ebenso fordern wir den französischen Staatspräsidenten Sarkozy auf, ebenfalls sofort seine internationale Verkaufstour von Atomkraftwerken einzustellen. In Frankreich ist nun das Leben von Tausenden Menschen bedroht, die Behörden haben bereits verboten Trinkwasser oder Fische zu sich zunehmen. Ebenso fordern wir die Bundesregierung auf, verstärkt das Thema der Energieversorgung im 21. Jahrhundert zu klären. Bisher versucht die Bundeskanzlerin Dr. Merkel diese Frage auf die nächste Legislaturperiode hinauszuschieben. Es ist für uns völlig unakzeptabel, dass somit die Bundeskanzlerin persönlich mit Hilfe der Atomlobby das Leben von Millionen Menschen in Europa gefährdet. Es kann nur eine Alternative geben: Mehr Investitionen in Forschung und Entwicklung von Alternativen Energieversorgungsmöglichkeiten!“

Ende Juli werden die beiden Unterbezirksvorsitzenden die Region besuchen und sich unter anderem ein Bild von der schrecklichen Lage Vorort machen und mit französischen Jungsozialisten über die Atomenergiefrage reden.

 

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