14.06.2012 in Umwelt von Jusos Barnim

Barnimer Jusos nehmen am Kohletag in der Lausitz teil

 

Barnimer Jusos haben am Samstag am "Kohletag" der Jusos Brandenburg in der Lausitz teilgenommen. Am Anfang des Kohletages stand eine interessante Besichtigung des Kohlekraftwerkes Schwarze Pumpe bei Spremberg, danach kam die Besichtigung des Tagebaus Welzow Süd mit den angrenzenden Rekultivierungsflächen. A m Ende gab es einen Rundgang durch die Ortschaft Haidemühl, die einst um etwa 20km, für die Braunkohle, umgesiedelt wurde. Die ganze Tour wurde sehr gut organisiert und war sehr informativ.

Uns ist aber auch klar, dass wir dabei v.a. die Sichtweise des Vattenfall-Konzerns und der dort hauptsächlich vertretenen Gewerkschaft, IG BCE, zur Thematik Braunkohleverstromung, CCS und Umsiedlungen gehört haben, was auch legitim ist. Deshalb müssen wir aber um so kritischer nachfragen und die Thematik noch genauer betrachten, statt uns einfach von den Konzernvertretern einwickeln zu lassen. Wir im Barnim stehen für eine Energiepolitik, die noch zu unseren Lebzeiten mehrheitlich aus Erneuerbaren und möglichst dezentral gewonnen wird ohne dass schädliches CO² in die Athmosphäre geblasen wird und ohne starke Umwelteingriffe durch den Tagebau. Der Landkreis Barnim macht hier schon gute Fortschritte, wenn auch nicht immer perfekt, mit seiner Energiestrategie ERNEUER:BAR. Auf Juso-Landesebene werden wir uns deshalb kritisch und engagiert zum Thema Kohle einbringen. 

 

01.06.2012 in Umwelt von Jusos Barnim

Anti-Castor Aktionen in Eberswalde

 

Am 2. Juni schwimmt ein strahlend giftiger Atommülltransport direkt durch Eberswalde über den Oder-Havel-Kanal und das ohne die geringsten Informationen an die zuständigen Stellen des Landkreises Barnim, welche für den Katastrophenschutz zuständig sind oder die dort ansässige Bevölkerung zu geben.  Während in Eberswalde also das FINE stattfindet und die Menschen feiern, schwimmt ohne ihr Wissen oder Zustimmung der gesundheitsschädliche und gefährliche Castor vorbei.

Das lassen wir uns nicht bieten und starten deshalb Protestaktionen, um die Menschen zu informieren und laute Zeichen gegen Atomkraft und die damit einhergehenden Castortransporte zu protestieren, denn solange nicht alle Atomkraftwerke (AKWs) abgeschaltete sind, ist der Atomausstieg nicht endgültig.

Wir veranstalten am Samstag, den 2. Juni ab 14 Uhr auf dem Eberswalder Marktplatz ein spontanes Straßentheater sowie eine Mahnwache direkt über dem Oder-Havel-Kanal Breitestr./Nordend. Diese Mahnwache beginnt voraussichtlich ab 10 Uhr und wird 24 Stunden dauern. Dabei wird es Musik und eine Volxküche (warmes Essen) geben.

 

01.11.2011 in Umwelt von SPD Barnim

Pläne zum Polnischen Kernenergieprogramm liegen aus

 

Eberswalde. Die deutsche Übersetzung des polnischen Kernenergieprogrammentwurfs liegt für alle Interessierten bis zum 4. Januar 2012 in der Barnimer Kreisverwaltung aus. Die Unterlagen können täglich von 8 bis 16 Uhr im Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde (Am Markt 1) im Raum A.121 eingesehen werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MUGV) unter http://www.mugv.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.265020.de.

Kontakt:
Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Abteilung Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Referat 51
Frau Andrea Sander
Tel.: 0331 / 866-7395
E-Mail: Andrea.Sander@MUGV.Brandenburg.de

 

20.03.2011 in Umwelt von Jusos Barnim

Nur ein Lippenbekenntnis

 

Zum Statement der Bundeskanzlerin Angela Merkel zur derzeitigen Atom-Debatte erklärt der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt:

"Das angekündigte Moratorium zur Laufzeitverlängerung ist nichts anderes als ein Placebo vor den anstehenden Landtagswahlen. Wer nach den schrecklichen Ereignissen in Japan immer noch nicht verstanden hat, dass ein Restrisiko mit unvorstellbaren Folgen niemals ausgeschlossen werden kann, spielt bewusst mit den Leben und der Gesundheit der Menschen. Die Abschaltung der größten Schrottmeiler, die eine ähnliche Technologie wie die in Japan verwenden, ist jetzt und sofort möglich, ohne dabei die Energieversorgung zu gefährden. Dies ist das Mindeste, was man jetzt von einer verantwortlichen Regierung erwarten kann. Darüber hinaus fordern wir die generelle schnellstmögliche Abschaltung aller deutschen Atomkraftwerke und ein starkes Engagement der Bundesregierung für diese Forderung in ganz Europa.

Es gibt keinen Grund, nicht sofort zu handeln. Alle Untersuchungen liegen auf dem Tisch. Es ist nicht notwendig, sich drei Monate Gedanken zu machen und bekannte Fakten erneut zu untersuchen. Wir brauchen jetzt richtige Entscheidungen und keine Ablenkungsmanöver.”

 

16.03.2011 in Umwelt von SPD Barnim

MOZ-Interview mit Matthias Platzeck

 

Märkische Oderzeitung: Herr Platzeck, Bundeskanzlerin Merkel hat angekündigt, sieben alte Atommeiler vorübergehend abzuschalten. Sind Sie zufrieden mit diesem Schritt?

Matthias Platzeck: Am Montag hätte es die Gelegenheit gegeben, den letztes Jahr mit der Laufzeitverlängerung begangenen Fehler zu korrigieren. Das wäre bei vielen Menschen noch auf ein Teilverständnis gestoßen, doch die Bundesregierung hat das unterlassen. Die gestern nun angeordnete vorübergehende Abschaltung aber ist allein auf Wahltermine ausgerichtet und nicht auf das Problem an sich. Ich glaube, es gibt kaum jemanden, der das nicht so sieht.

Was ärgert Sie am meisten?
Ich werfe der Bundesregierung vor allem vor, dass sie einen gesellschaftlichen Kompromiss über den Atomausstieg, der von 90 Prozent der Bevölkerung getragen wurde, weggetan hat. Dass die Bundesregierung diese Vereinbarung von Rot-Grün aus dem Jahre 2002 ohne wirkliche Gründe aufgekündigt hat, war fatal. Allerdings bin ich mir sicher, dass die Bundesregierung ihre jetzige Position nicht lange wird halten können. Wenn genug Druck da ist, kann es sehr schnell gehen mit der Rückkehr zum Atomkompromiss.

 

18.09.2010 in Umwelt von Jusos Barnim

Anti-Atom-Demo 2010

 
AntiAtomDemo2010

100.000 Leute demonstrierten am 18. September rund um das Regierungsviertel gegen die Atompolitik der schwarzgelben Bundesregierung. Die SPD sowie die Jusos demonstrierten zahlreich mit.
Die Barnimer Jusos, die die Laufzeitverlängerung von Angela Merkel strikt ablehnen, waren auch unter den Demonstranten.
Wir vertreten die Auffassung, dass das Volk und nicht die Konzerne in einer Demokratie herrschen sollten.
Die Jusos Barnim demonstreirten nicht nur für den Atomausstieg, sondern auch gegen die derzeitige Regierung, die sich von Unternehmen die Gesetze zitieren lässt.
Am Tag der Demonstration haben Merkel und Westerwelle einen Denkzettel bekommen. Das Volk der Bundesrepublik Deutschland lässt sich die Herrschaft der Wirtschaft über die Politik nicht länger gefallen.
Diese Demonstration war nur ein Anfang - aber bereits 100.000 haben an einem Tag und an einem Ort bekundet, dass sie diese Atompolitik nicht mittragen wollen.

 

26.04.2010 in Umwelt von Jusos Barnim

120km Widerstand

 

Über 140 000 Menschen demonstrierten gestern gegen eine Renassaince der Atomkraft und für den Ausstieg aus selbiger. In nordrhein-westfälischen Ahaus (etwa 5000 TeilnehmerInnen) wurde demonstriert, im südhessischen Biblis (etwa 20 000) die Atommeiler umzingelt und in Norddeutschland wurde sich die Hand gereicht zu einer 120 km langen Menschenkette (etwa 100 000) entlang der AKWs Krümmel und Brunsbüttel. Die gewaltige TeilnehmerInnen-Zahl, die logistische Meisterleistung und das starke politische Signal, was vom 24.4. ausging, lässt nur ein Fazit zu: es war ein erfolgreicher Protesttag! Die Sehnsucht und der Wille nach einem endgültige Abgesang der Atomkraft war spürbar und deutlich.

Hier gibt es mehr Fotos.
Und hier mehr Infos.

 

12.04.2010 in Umwelt von Jusos Barnim

Aufruf des Bündnisses KettenReAktion

 

Aktions- und Menschenkette + 24. April 2010 + Brunsbüttel - Hamburg - Krümmel

Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase.

Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf Dinosauriertechnologien gesetzt – oder konsequent auf Erneuerbare Energien umgestiegen.

 

28.03.2010 in Umwelt von Jusos Barnim

Atomfetischismus statt Klimapolitik

 

Zu den Plänen der Bundesregierung, die Laufzeiten der Atomkraftwerke um 28 Jahre zu verlängern, erklärt die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel:

Bundesumweltminister Röttgen wollte der Union in der Energiepolitik einen modernen Anschein verleihen. Damit ist er nun an den energiepolitischen Dinosauriern seiner Bundestagsfraktion gescheitert: Die Unionsabgeordneten wollen erst 2050 das letzte deutsche Atomkraftwerk vom Netz nehmen. Bis dahin müsste die deutsche Energieversorgung aber längst vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt sein. Atomkraft hat keine Zukunft, sie ist unsicher und nie beherrschbar.

 

16.09.2009 in Umwelt von Jusos Barnim

Hendricks: Schluss mit der Gentechnik-Schlamperei!

 

Die SPD-Schatzmeisterin Barbara Hendricks, im Team Steinmeier für Verbraucherschutz zuständig, erklärt:

Die Funde von illegalen gentechnisch veränderten Leinsamen in Brötchen und Müsli machen zwei Dinge deutlich:

 

07.09.2009 in Umwelt von SPD Barnim

Schwarzbuch ist Schwatzbuch

 

Potsdam – Die heutigen Vorwürfe von Verbänden gegen die Brandenburger Umweltpolitik hat Martina Gregor-Ness, umweltpolitische Sprecherin und stv. Vorsitzende der SPD-Fraktion, klar zurückgewiesen. Gregor-Ness: "Das angebliche Schwarzbuch ist ein Schwatzbuch. Brandenburg ist bundesweit führend beim Naturschutz, dem Ökolandbau und der regenerativen Energie. Ganz im Sinne des natürlichen Hochwasserschutzes wurden und werden an Elbe und Oder Deiche verlegt."

 

01.04.2009 in Umwelt von SPD Barnim

Weg frei für Klimaschutz made in Brandenburg

 

Potsdam – Kohlendioxid kann künftig unterirdisch gelagert werden. Das Bundeskabinett verabschiedete heute den dafür notwendigen Gesetzentwurf. SPD-Fraktionschef Günter Baaske: "Das ist ein sehr wichtiger Schritt für die künftige Energieversorgung. Brandenburg ist bei der Erforschung der Abscheidung von CO2 weltweit führend. Deshalb ist die heutige Entscheidung für unser Land von größter Bedeutung."

 

Stefan Zierke im Bundestag

 

Hardy Lux - Team EIN Brandenburg

 

 

 
 

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