Riester-Rente: Langsam fliegt der Schwindel auf

Bundespolitik


Albrecht Müller (SPD), Publizist

Am Donnerstag berichtete „Monitor“ davon, dass Geringverdiener vermutlich von einer Riester-Rente wenig haben werden, wenn sie im Alter die Grundsicherung in Anspruch nehmen müssen. Für die NachDenkSeiten ist dies keine neue Erkennnis. Mit ein bisschen Verständnis für gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und ein bisschen Einsicht in die Lebensumstände wenig verdienender Familien konnte man lange wirklich alles vorher wissen.
Ein Beitrag von Albrecht Müller (SPD).

Fazit: Die einzig vernünftige politische Linie wäre, das Vertrauen in die gesetzliche Rente wiederherzustellen, und das heißt vor allem, ihre Leistungsfähigkeit auch künftig zu sichern. Das wäre mindestens so leicht möglich wie der Umweg über die Privatvorsorge. Dieser stellt nämlich volkswirtschaftlich betrachtet eine riesige Verschwendung dar.

Hier geht`s zum Artikel: NachDenkSeiten; 12.01.2008

 
 

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